Verlegearten

1. Grundlagen & Bedeutung

Leitungen können Unterputz, Aufputz oder im Schutzrohr verlegt werden. Verlegewege beeinflussen Wärmeentwicklung, Zugänglichkeit und Ausbauoptionen.

2. Gängige Verlegearten

Zur Installation stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, je nach Gebäudestandard und Einsatzbereich:

  • Unterputz – Leitungen in Wand oder Mauerwerk integriert
  • Aufputz – sichtbar geführt, gut zugänglich für Nachrüstung
  • Im Leerrohr – flexibel austauschbar, ideal für Erweiterungen
  • In Kabelkanälen – sauber geführt in Bestandsgebäuden
  • Im Estrich oder Bodenaufbau – vor allem im Neubau

Die Wahl der Verlegeart bestimmt späteren Ausbauaufwand und Wärmeverhalten der Leitung.

3. Auswahlkriterien

Wichtig sind bauliche Bedingungen, optische Wirkung, Zugänglichkeit und thermische Belastung. In Feuchträumen gelten erhöhte Anforderungen an Schutz und Abdichtung.

4. Installation im Neubau & Bestand

Im Neubau wird Leitungstrasse früh geplant. In Bestandsgebäuden kommen oft Aufputzlösungen oder Kabelkanäle zum Einsatz, um Mauerdurchbrüche zu reduzieren.

5. FAQ – Häufige Fragen

Welche Verlegeart ist am häufigsten?

Unterputz im Neubau, Aufputz und Kanalführung im Bestand, Leerrohre für spätere Erweiterungen.

Kann man Leitungen nachträglich ergänzen?

Ja – Leerrohre oder Kanalsysteme erleichtern das Nachziehen erheblich.

Beeinflusst die Verlegeart die Belastbarkeit?

Ja – die Wärmeabfuhr und Häufung von Leitungen wirkt auf zulässigen Strom.

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